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Suchbegriff: Unternehmensnachrichten

Die weltweiten Investitionen im Upstream-Bereich des Ölsektors werden 2026 voraussichtlich zum zweiten Mal in Folge zurückgehen und aufgrund der anhaltend niedrigen Ölpreise unter 60 US-Dollar pro Barrel um 2 bis 3 % gegenüber dem Vorjahr sinken. Während die Produzenten in Nordamerika und Europa ihre Ausgaben kürzen, setzt sich das Wachstum im Nahen Osten, in Afrika und Lateinamerika, insbesondere in Brasilien, Guyana und Argentinien, fort. Trotz geringerer Investitionsausgaben wird das Angebot außerhalb der OPEC aufgrund neuer Offshore-Projekte und Schiefergasförderungen voraussichtlich um 1,5 % steigen. Die Investitionen in Erdgas nehmen aufgrund neuer LNG-Projekte zu, aber angesichts der Marktvolatilität konzentriert sich die Branche insgesamt weiterhin auf Kapitaldisziplin.
Japanische Automobilhersteller erzielten 2025 mit 111.513 im Ausland produzierten und nach Japan importierten Fahrzeugen einen 30-Jahres-Rekord bei den Rückimporten, was einem Anstieg von 19 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Unternehmen wie Suzuki und Honda nutzen Indien zunehmend als kostengünstige Produktionsstätte. So wird beispielsweise der Kompakt-SUV Fronx von Suzuki in Indien hergestellt und nach Japan importiert. Der Artikel behandelt auch allgemeine Trends in der Automobilindustrie, darunter den Wettbewerb bei Elektrofahrzeugen und die Marktdynamik in Asien.
Toyota Motor hat einen Meilenstein erreicht, indem es im Zeitraum Oktober bis Dezember erstmals Nissan überholt und sich an die Spitze der Elektrofahrzeugverkäufe in Japan gesetzt hat. Diese Leistung ist auf die starke Performance des überarbeiteten Elektro-SUV bZ4X von Toyota zurückzuführen, wobei die Konkurrenz durch den chinesischen Automobilhersteller BYD, der mit einem Plug-in-Hybrid-SUV in den japanischen Markt eingetreten ist, zugenommen hat.
Der Gesundheitssektor startet mit starker Dynamik ins Jahr 2026, da politische Klarheit in den USA, verbesserte Bewertungen und strukturelle Wachstumstreiber attraktive Investitionsmöglichkeiten schaffen. Biopharmazeutische und Medizintechnikunternehmen verzeichnen ein erwartetes jährliches Gewinnwachstum von 15 %, während Schwellenländer wie China und Indien zu Innovationszentren werden. Trotz starker Fundamentaldaten wird der Sektor mit einem Abschlag von 13 % gegenüber dem Gesamtmarkt gehandelt, was Anlegern eine Chance bietet.
Das Multi-Family-Office Novum Partners hat sein Team in Zürich durch die Einstellung von Janic Frölicher, Mitbegründer von Backbone Ventures, als Senior Banker erweitert. Mit dieser Ernennung wird das Unternehmen um Venture-Capital-Expertise erweitert, um Unternehmerfamilien im deutschsprachigen Europa mit unabhängigen Beratungsdienstleistungen besser bedienen zu können. Damit setzt das Unternehmen seine organische Wachstumsstrategie und seine regionalen Expansionspläne fort.
Der Schweizer Vermögensverwalter Pensador Partner hat einen Generationswechsel in der Unternehmensführung vollzogen: Mitbegründer Thomas Kaufmann tritt nach 30 Jahren als CEO zurück und wird von Rolf Bär abgelöst, der seit fünf Jahren als Partner und Geschäftsführer für das Unternehmen tätig ist. Kaufmann bleibt als Kundenberater tätig und sorgt so für Kontinuität bei gleichzeitiger strategischer Weiterentwicklung. Das 1995 gegründete und nach einer Übernahme im Jahr 2017 umbenannte Unternehmen unterhält Niederlassungen in Zürich, Baden und St. Gallen.
Der norwegische Vermögensverwalter DNB Asset Management hat Bénédict Fatio zum Leiter der Region Westschweiz ernannt und baut damit seine Präsenz in der Region nach der kürzlich erfolgten Eröffnung einer Niederlassung in Zürich weiter aus. Fatio verfügt über fast 20 Jahre Erfahrung im Vertrieb von Vermögensverwaltungsprodukten und wird von Genf aus die institutionellen und Großhandelsaktivitäten in der französischsprachigen Schweiz und anderen frankophonen Märkten ausbauen und damit die Wachstumsambitionen von DNB im Schweizer Finanzsektor unterstützen.
Das Schweizer Telekommunikationsunternehmen Sunrise hat Pläne zum Abbau von bis zu 190 Stellen angekündigt, was etwa 7 % seiner Belegschaft von 2.653 Mitarbeitern entspricht. Die Umstrukturierung zielt darauf ab, die Unternehmensstruktur zu vereinfachen, die Effizienz durch kürzere Entscheidungsprozesse und neue Technologien zu verbessern. Während Mitarbeiter mit Kundenkontakt und Auszubildende weitgehend geschützt sind, sind viele Führungspositionen betroffen. Der Konsultationsprozess läuft derzeit, die endgültigen Entscheidungen werden für Februar oder März erwartet. Dies folgt auf eine vorherige Runde von 166 Stellenstreichungen im Frühjahr 2024. Auch Chief Consumer Officer Christoph Richartz verlässt das Unternehmen, obwohl Sunrise behauptet, dass dies nichts mit den Stellenstreichungen zu tun habe.
Die Schweizer Pharmaindustrie warnt vor einer möglichen Stagnation und Medikamentenknappheit aufgrund neuer US-amerikanischer Arzneimittelpreissysteme, die die Schweiz als Referenzland heranziehen, wodurch die Belieferung des Schweizer Marktes wirtschaftlich unattraktiv werden könnte. Vertreter der Industrie fordern umfassende Reformen und eine nationale Pharmastrategie, um die Wettbewerbsposition der Schweiz zu erhalten, während Kritiker die Dringlichkeit dieser Warnungen in Frage stellen und betonen, dass Premium-Zahler nicht die Kosten für den Ausgleich der Einnahmeverluste der Pharmaunternehmen tragen sollten.
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die Laufzeit von Glasfaserverträgen mit dem Datum der Vertragsunterzeichnung und nicht mit der Aktivierung des Anschlusses beginnt, um Verbraucher vor übermäßig langen Vertragsbindungen zu schützen. Die Entscheidung fiel, nachdem Verbraucherschützer gegen die Praxis der Telekommunikationsunternehmen vorgegangen waren, die Mindestvertragslaufzeit durch Verzögerungen bei der Installation zu verlängern, und schafft einen Präzedenzfall für alle Glasfaserverträge in Deutschland.

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